KV-Ident Verfahren
Dienstag, 20. Oktober 2009 - Abgelegt in:
Q-MED
Das KV-Ident Verfahren, das in Bayern in einer
Pilotphase ab dem 26.10.2009 bis 13.11.2009 zur
elektronischen Dokumentation der
Darmkrebsprävention eingesetzt werden soll,
ermöglicht einen sicheren Zugang zu einem
Internet-Portal der KVB. Dabei ist außer einer
"normalen" Internetverbindung keine weitere Hard-
oder Softwarelösung notwendig.
Der Anwender erhält eine spezielle Karte mit
Codeziffern, die nach der Anmeldung mit
Benutzernamen und Kennwort benötigt wird, um einen
zusätzlichen zufälligen Code zu verschlüsseln und
als zusätzliche Sicherung einzugeben. Ohne diese
Code-Karte kann ein Benutzer, der den Anmeldenamen
und das Kennwort in Erfahrung gebracht hat, dennoch
keinen Zugang erlangen. Es wird praktisch ein
TAN-Code abgefragt, der nur mittels der Karte
eingegeben werden kann. Die so erreichte Sicherheit
kann als hoch eingestuft werden. Besonders zu
begrüssen ist es, dass keine zusätzliche Hardware
oder Software verwendet werden muss.
Eine Anbindung an die Praxis-EDV ist im Rahmen dieser Lösung nicht vorgesehen. Das könnte sich als Schwachpunkt herausstellen, da die Anwender so gezwungen sind, die Daten der Patienten doppelt einzugeben.
Eine Anbindung an die Praxis-EDV ist im Rahmen dieser Lösung nicht vorgesehen. Das könnte sich als Schwachpunkt herausstellen, da die Anwender so gezwungen sind, die Daten der Patienten doppelt einzugeben.
