KV-Ident Verfahren

Das KV-Ident Verfahren, das in Bayern in einer Pilotphase ab dem 26.10.2009 bis 13.11.2009 zur elektronischen Dokumentation der Darmkrebsprävention eingesetzt werden soll, ermöglicht einen sicheren Zugang zu einem Internet-Portal der KVB. Dabei ist außer einer "normalen" Internetverbindung keine weitere Hard- oder Softwarelösung notwendig.
Der Anwender erhält eine spezielle Karte mit Codeziffern, die nach der Anmeldung mit Benutzernamen und Kennwort benötigt wird, um einen zusätzlichen zufälligen Code zu verschlüsseln und als zusätzliche Sicherung einzugeben. Ohne diese Code-Karte kann ein Benutzer, der den Anmeldenamen und das Kennwort in Erfahrung gebracht hat, dennoch keinen Zugang erlangen. Es wird praktisch ein TAN-Code abgefragt, der nur mittels der Karte eingegeben werden kann. Die so erreichte Sicherheit kann als hoch eingestuft werden. Besonders zu begrüssen ist es, dass keine zusätzliche Hardware oder Software verwendet werden muss.
Eine Anbindung an die Praxis-EDV ist im Rahmen dieser Lösung nicht vorgesehen. Das könnte sich als Schwachpunkt herausstellen, da die Anwender so gezwungen sind, die Daten der Patienten doppelt einzugeben.